Legenden, Lügen, Vorurteile
Villa Kork, Bärenklau

Mit Vorurteilen aufräumen

… und auf Korkboden einräumen: Vier Zimmer, Küche, Bad – alles ist mit diesem außergewöhnlichen Boden der Natur möglich. Noch Bedenken? Oder Vorurteile? Falls ja, dann ist es an der Zeit, damit aufzuräumen.

Wie beispielsweise: Ist die Ernte schädlich für die Korkeiche? Nein. Kork ist durch das Schälen einer der nachhaltigsten Rohstoffe unserer Erde. Eine geschälte Korkeiche, die bis zu 200 Jahre alt wird, bindet sogar viermal so viel CO2 wie ein ungenutzter Baum.

Leidet unsere Umwelt nicht sogar unter der Korkindustrie? Klares nein. Die mediterranen Korkeichenwälder zählen zu den letzten gesunden Ökosystemen in Europa. Zudem schützt die Korkeiche vor Wasserknappheit und Erosion. Seltene Tiere und Pflanzen fühlen sich in ihrer Nähe pudelwohl.

Gibt es eigentlich immer ausreichend Nachschub? Kork wächst nach – und liefert damit genug Material für Böden wie Wände, Weinflaschen, auch für Kunst und Design. Allein in Portugal wächst und gedeiht dieser tolle Rohstoff auf einer gigantischen Fläche so groß wie eine Millionen Fußballplätze.

Weiteres Vorurteil: Ist Kork nicht nur etwas für die Pinnwand? Das war vielleicht in den 80er-Jahren weitgehend so – mit den Möglichkeiten von heute wäre das Potenzial verschenkt. Durch hochwertige Digitalverfahren ist mit Kork am Boden alles realisierbar: Stein-, Beton- oder Holzoptiken, selbst Fotos lassen sich dauerhaft auf die Oberflächen zaubern.

Und: Kork verliert doch sicherlich mit der Zeit sein gutes Aussehen… Irrtum! Denn Versiegelungen mit Öl, Wachs oder Lack bewahren den Boden vor Verschleiß, machen ihn widerstandsfähig und langlebig. Und auch die Pflege ist leicht – ein versiegelter Boden lässt sich schlicht und einfach nebelfeucht wischen, ganz ohne Spezialreiniger.

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