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Mühevolle Handarbeit

Kork ist ein nachwachsender natürlicher Rohstoff, für dessen Ernte kein einziger Baum gefällt wird. Wenn eine Korkeiche 25 bis 40 Jahre alt ist, darf sie das erste Mal beerntet werden. „Abgerindet“ sagen die Kork-Bauern, die von Ende Mai bis Anfang August bis zu 46 Kilogramm Rinde von jedem Baum schälen – ohne ihm zu schaden. Denn sie sind absolute Profis.

Sie nutzen eine traditionelle Technik, die sich seit Jahrhunderten bewährt hat: Das Einkerben und Abheben der Rinde mit einer Spezial-Axt ist Schwerstarbeit. Sie wird ausschließlich per Hand erledigt, um den Baum nicht zu verletzen. Maschinen sind dazu nicht in der Lage. Die direkt nach dem Schälen auf den Baum gepinselte Zahl zeigt das Erntejahr an. So darf diese Korkeiche erst wieder in frühestens neun Jahren beerntet werden.

Nachhaltigkeit ist während des gesamten Baumlebens, während der Ernte und während des gesamten Herstellungsprozesses verschiedener Kork-Produkte das A und O: Jedes Gramm des wertvollen Rohstoffs, der zudem immer wieder und zu 100 Prozent recycelt werden kann, wird genutzt und verarbeitet – für hochwertige Flaschenverschlüsse, Korkböden oder Dämmmaterial, für Schuhe, Accessoires oder in der Raumfahrt.

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